Globales Identitätsmuseum
Das schwebende Museum – Erster Preis, Globaler Architekturdesign-Themenwettbewerb
Global Identity Museum
The Floating Museum – First Prize, Global Thematic Architectural Design Competition
Designkonzept:
Ein sphärisches Erlebnis-Museum schwebt über einem ruhenden Vulkankrater und vereint Licht, Wasser und Wissen. Eine strahlende Lichtsäule erhebt sich aus dem See und verbindet die elementare Energie der Erde mit dem menschlichen Geist. Vier immersive Pavillons umkreisen die Säule und bieten Erlebnisse für Hören, Riechen, Tasten, Temperatur und Licht. Virtuelle und physische Räume verschmelzen, um die Ursprünge der Erde, das Klima, die menschliche Widerstandsfähigkeit und nachhaltiges Design erfahrbar zu machen.
Design Concept :
A spherical experiential museum floats above a dormant volcanic lake, combining light, water, and knowledge. A radiant Light Column rises from the lake, linking Earth’s elemental energy to the human spirit. Four immersive pavilions orbit the column, offering journeys through sound, scent, touch, temperature, and light. Blending virtual and physical environments, the museum highlights Earth’s origins, climate balance, human resilience, and sustainable design.
Anerkennung durch die Jury (Veranstaltet von archiolcompetitions)
Das Projekt zeichnet sich durch ein sehr starkes und in sich geschlossenes Gesamtkonzept aus, das die Erde als lebendiges System über Form, Licht und räumliche Sequenz erfahrbar macht.
Die räumliche Choreografie – von Ursprung über Klima und Katastrophe bis hin zur Zukunft – ist klar strukturiert und atmosphärisch überzeugend.
Emotionale Aspekte, Nachhaltigkeit, Barrierefreiheit und technologische Lösungen sind schlüssig miteinander verknüpft.
Die Präsentation erfüllt mit ihren differenzierten Diagrammen, narrativen Ebenen und Renderings das hohe Niveau internationaler Wettbewerbe.
Jury Recognition (Organized by archiolcompetitions)
The project stands out for its exceptionally strong and coherent overall concept, making Earth perceivable as a living system through form, light, and spatial sequence.
The spatial choreography—from origins through climate and disaster to the future—is clearly structured and atmospherically compelling.
Emotional aspects, sustainability, accessibility, and technological solutions are seamlessly integrated.
The presentation, with its detailed diagrams, layered narratives, and renderings, meets the high standards of international competitions.
Licht
Im Maßstab von 200 Metern entsteht der Eindruck, dass das Licht den Himmel erreicht, unterstützt durch niedrige Wolkendecken, hohe Luftfeuchtigkeit und diffusen Himmel. Niedrige Wolken fangen den Strahl auf und streuen ihn, während die Feuchtigkeit ihn als zusammenhängendes, dreidimensionales Volumen sichtbar macht. Ein diffuser Himmel reduziert harte Kontraste und lässt das Licht nahtlos in die Atmosphäre übergehen. Innerhalb der sphärischen Lichtquelle wirkt der Strahl körperhaft; außerhalb wird er von den Wolken aufgenommen und bildet eine klar wahrnehmbare vertikale Achse zwischen Erde und Himmel.
Light
At a scale of 200 meters, the light appears to reach the sky, enabled by low cloud cover, high humidity, and a diffuse sky. Low clouds intercept and scatter the beam, while humidity makes it visible as a continuous, three-dimensional volume. A diffuse sky reduces harsh contrasts, allowing the light to blend seamlessly into the atmosphere. Inside the spherical light source, the beam feels solid and volumetric; outside, it is caught by the clouds and forms a clearly perceptible vertical axis connecting the ground to the sky.
Energie & Nachhaltigkeit
Wir entwickeln ein 200 Meter großes kugelförmiges Kulturzentrum, das ikonische Architektur mit erneuerbarer Energie verbindet. Photovoltaik-Paneele an der Außenhülle und die zentrale Lichtsäule nutzen Solarenergie effizient, während schwimmende Windplattformen kontinuierliche Windkraft liefern. Die Eco-Säule mit vertikaler Begrünung und künstlichen Riffmodulen fördert die Biodiversität, und der intelligente Wasserkreislauf nutzt Regen-, Grau- und Meerwasser wieder. Über ein internationales Kuratorennetzwerk und digitale Plattformen wird kultureller Inhalt kontinuierlich aktualisiert und vereint Bildung, Nachhaltigkeit und globale Wirkung. Mit modernster grüner Gebäudetechnologie und innovativem Design bieten wir hochwertige, nachhaltige Landmark-Lösungen.
Energy & Sustainability
We are creating a 200-meter spherical cultural center that merges iconic architecture with renewable energy. The exterior’s photovoltaic panels and central light column capture solar energy efficiently, while floating wind platforms provide continuous wind power. The Eco-Pillar’s vertical greenery and artificial reef modules enhance biodiversity, and the smart water cycle reuses rainwater, greywater, and seawater. Through an international curatorial network and digital platforms, cultural content is continuously updated, combining education, sustainability, and global impact. With advanced green building technology and innovative design, we deliver high-quality, sustainable landmark solutions.
Standort:
Weinfelder Maar, ein ruhender Vulkankratersee in der Vulkaneifel-Region, Deutschland
Site:
Weinfelder Maar, a dormant volcanic lake in the Vulkaneifel region of Germany
Innenansicht / Höhe & Nutzung:
- 0–30 Meter: Büros, Café & Souvenirshop, technische Einrichtungen, Empfangszentrum
- 30–60 Meter: Kulturelle Bewahrung, Akademische Forschung
- 60–120 Meter: Ursprungshalle, Multifunktionshalle, Internationales Konferenzzentrum
- 120–150 Meter: Klimahalle
- 150–180 Meter: Zukunftshalle, Katastrophenhalle
- 180 Meter: Sky-Restaurant
Internal Elevation
- 0–30 meters: Offices, café & gift shop, technical equipment, reception center
- 30–60 meters: Cultural Preservation, Academic Research
- 60–120 meters: Origin Hall, Multi-Function Hall, International Conference Center
- 120–150 meters: Climate Hall
- 150–180 meters: Future Hall, Disaster Hall
- 180 meters: Sky Restaurant
Wir sind ein führendes nachhaltiges Architekturbüro. Dieses Museum verkörpert ein umweltfreundliches und klimafreundliches Design, bietet den Besuchern immersive Umwelterlebnisse und hebt die Verbindung zwischen Mensch und Natur hervor.
We are a leading sustainable architecture firm. This museum embodies eco-friendly and climate-responsive design, offering visitors immersive environmental experiences while highlighting the connection between humans and nature.
Architektur, wenn Wiederaufbau keine Option ist.
Architecture when reconstruction is not an option.
Unsere Haltung Dieses Projekt steht exemplarisch für unsere Arbeitsweise: Wir entwerfen architektonische Konzepte für komplexe Orte, an denen klassische Lösungen nicht greifen. Unser Fokus liegt auf nachhaltiger Architektur, sensibler Bestandsentwicklung, Landschaftsarchitektur und der Integration neuer Technologien in räumliche Strategien. Wenn Sie über einen Ort verfügen, der schwer zu bebauen ist– sei es aus denkmalpflegerischen, ökologischen oder rechtlichen Gründen– verstehen wir Architektur nicht als Antwort in Form eines Gebäudes, sondern als offenen Prozess des Denkens, Gestaltens und Ermöglichens.
Standort: Dwasieden Schlossruine
Die Ruinen des Schlosses Dwasieden befinden sich in der Nähe von Sassnitz auf der Insel Rügen im Norden Deutschlands. Das ehemalige Schloss wurde zwischen 1873 und 1877 erbaut, jedoch 1948 abgerissen, sodass heute nur noch Reste der Anlage erhalten sind.
Der Schlosspark Dwasieden (der Park rund um die Schlossruine) erstreckt sich über eine Fläche von etwa 102 Hektar.
Our Approach
This project exemplifies our way of working:
We develop architectural concepts for complex sites where conventional solutions are not applicable. Our focus lies on sustainable architecture, sensitive development of existing structures, landscape architecture, and the integration of new technologies into spatial strategies.
If you have a site that is difficult to build on—whether for heritage, ecological, or legal reasons—we do not see architecture as an answer in the form of a building, but as an open process of thinking, designing, and enabling.
Location: Dwasieden Castle Ruins
The ruins of Schloss Dwasieden are located near Sassnitz on the island of Rügen in northern Germany. The former castle was built between 1873 and 1877 but was demolished in 1948, leaving only remnants of the structure today.
The Schlosspark Dwasieden (the estate’s park around the castle ruins) covers a large area of approximately 102 hectares.
Was passiert, wenn ein Ort eine starke Geschichte besitzt, seine bauliche Substanz jedoch weitgehend verschwunden ist? Wenn ein historisches Bauwerk nicht rekonstruiert werden kann– aus rechtlichen, ökologischen oder kulturellen Gründen– und Nichtstun ebenso wenig eine Lösung darstellt? Dieses Projekt entwickelt eine architektonische Strategie für genau solche Situationen: Orte zwischen Erinnerung und Gegenwart, zwischen Naturraum und Kulturerbe, zwischen Schutz und Nutzung.
Ein räumliches System statt eines Gebäudes Anstelle eines klassischen Wiederaufbaus wird ein säulenbasierter Kolonnadengang im Wald vorgeschlagen. Die Säulen markieren den historischen Verlauf der ursprünglichen Wege des Schlosses, ohne neue Baukörper oder Volumen zu schaffen. Architektur entsteht hier nicht durch Masse oder Form, sondern durch Bewegung, Rhythmus und Wahrnehmung. Die verwendeten Materialien stammen überwiegend aus recyceltem Holz sowie aus wiederverwendeten Steinen der ursprünglichen Schlossruine. Dadurch wird das materielle Erbe des Ortes bewahrt, ohne es zu romantisieren oder zu imitieren.
What happens when a place has a strong history, but its built fabric has largely disappeared?
When a historic building cannot be reconstructed—for legal, ecological, or cultural reasons—and doing nothing is also not a solution?
This project develops an architectural strategy for precisely such situations: places between memory and the present, between natural space and cultural heritage, between protection and use.
A spatial system instead of a building
Instead of a traditional reconstruction, a column-based colonnade in the forest is proposed. The columns mark the historic paths of the original castle, without creating new structures or volumes. Here, architecture arises not through mass or form, but through movement, rhythm, and perception.
The materials used are mostly recycled wood and stones salvaged from the original castle ruins. In this way, the material heritage of the site is preserved without romanticizing or imitating it.
Kulturerbe sichtbar machen– ohne es zu bauen Ein zentrales Element des Projekts ist der Einsatz von Augmented Reality (AR). Da das ursprüngliche Schloss physisch nicht rekonstruiert wird, erscheint es ausschließlich in der digitalen Ebene– überlagert mit der realen Landschaft. Besucher erleben den Ort gleichzeitig in seiner heutigen Form und in seiner historischen Dimension. Diese Strategie ermöglicht eine niedrig-riskante, reversible und wartungsarme Vermittlung von Geschichte, ohne Eingriffe in bestehende Bausubstanz oder Landschaft. Infrastruktur als Architektur: Waldbrandprävention Der Standort befindet sich in einem waldreichen Gebiet mit erhöhter Waldbrandgefahr. Die Säulen des Kolonnadengangs sind daher nicht nur räumliche Marker, sondern übernehmen zusätzlich eine infrastrukturelle Funktion: In den Sommermonaten können sie als Wasser- und Nebelspender aktiviert werden, um das Mikroklima entlang der Wege zu beeinflussen und die Ausbreitung von Bränden zu verlangsamen. Architektur wird hier zu einem aktiven ökologischen System, das Sicherheit, Landschaft und Raum miteinander verbindet.
Making cultural heritage visible—without building it
A central element of the project is the use of Augmented Reality (AR).
Since the original castle is not physically reconstructed, it appears solely in the digital realm—overlaid on the real landscape. Visitors experience the site both in its current form and in its historical dimension.
This strategy allows for a low-risk, reversible, and low-maintenance presentation of history, without interventions in the existing built fabric or landscape.
Infrastructure as architecture: forest fire prevention
The site is located in a densely wooded area with a heightened risk of forest fires. Therefore, the columns of the colonnade are not only spatial markers but also serve an infrastructural function:
During the summer months, they can be activated as water and mist dispensers to influence the microclimate along the paths and slow the spread of fires.
Here, architecture becomes an active ecological system that connects safety, landscape, and space.
A Floating Laboratory Above a Volcanic Lake
87% Energy Savings | Net-Zero Carbon | Minimal Ecological Footprint
· TheChallenge: Building in a sensitive ecosystem without damaging the lakeshore
· OurSolution: Floating architecture + passive design strategies
· TheResult: 32% lower lifecycle costs than conventional construction
87 % Energieeinsparung | Netto-Null-Emissionen | Minimaler ökologischer Fußabdruck
· Die Herausforderung: Bauen in einem sensiblen Ökosystem, ohne das Seeufer zu beeinträchtigen
· Unsere Lösung: Schwimmende Architektur + passive Designstrategien
· Das Ergebnis: 32 % niedrigere Lebenszykluskosten im Vergleich zur konventionellen Bauweise
1: Key Metrics · 3,850m² | 110 kWpSolar | 83% Energy Self-Sufficiency.
2: Technical Highlights · Climate Design Strategy · Structural Innovation · CostEfficiency ·
Hokkaido, Japan
Entwurfsphase
Coastal Cultural Center
Climate-Responsive Design for Warm-Temperate Maritime Environments
Küstenkulturzentrum
Klimaresponsives Design für warmgemäßigte maritime Umgebungen
Projektübersicht
Dieses Küstenkulturzentrum ist ein Beispiel für klimaadaptive Architektur, entworfen für offene Küstenstandorte mit starker Sonneneinstrahlung, beständigen Meereswinden und minimalen Tag-Nacht-Temperaturschwankungen. Das Design priorisiert Komfort, Langlebigkeit und ein verbessertes Besuchererlebnis durch passive Umweltstrategien.
I. Strategien zur Klimaanpassung
1. Sonnenschutz
- Weitläufige gekrümmte Dachflächen bieten kontinuierliche Beschattung und minimieren direkte Wärmegewinne
- Helle Außenverkleidung (weiß/off-white) reflektiert Sonnenstrahlung und reduziert Kühllasten
- Strategische Überstände schützen verglaste Fassaden vor übermäßigem Wärmeeintrag
2. Natürliche Belüftung & Nutzung von Meeresbrise
- Aerodynamische Gebäudeform leitet vorherrschende Winde zur Förderung der Querlüftung
- Gekrümmte Glasfassaden erleichtern seitliche Luftströmung durch Innenräume
- Variierende Dachhöhen erzeugen Druckunterschiede, die natürliche Luftbewegung verstärken
3. Schutz vor maritimer Umgebung
- Glatte, minimalistische Außenflächen verhindern Wasser- und Salzansammlung
- Korrosionsbeständige Beton-Glas-Konstruktion widersteht Küstenbedingungen
- Erhöhte und auskragende Elemente mindern Feuchtigkeit, Sturmflut und extreme Wettereinflüsse
Project Overview
This coastal cultural center exemplifies climate-adaptive architecture, designed for open seaside locations with strong sunlight, persistent sea breezes, and minimal diurnal temperature variation. The design prioritizes comfort, durability, and an enhanced visitor experience through passive environmental strategies.
I. Climate Adaptation Strategies
1. Solar Control
- Expansive curved roof surfaces provide continuous shading, minimizing direct solar gain
- Light-colored exterior cladding (white/off-white) reflects solar radiation, reducing cooling loads
- Strategic overhangs shield glazed facades from excessive heat gain
2. Natural Ventilation & Sea Breeze Utilization
- Aerodynamic building form channels prevailing winds to promote cross-ventilation
- Curved glass facades facilitate lateral airflow throughout interior spaces
- Varied roof elevations create pressure differentials that enhance natural air movement
3. Maritime Environment Protection
- Smooth, minimalist exterior surfaces prevent water and salt accumulation
- Corrosion-resistant concrete-glass construction withstands coastal conditions
- Elevated and cantilevered elements mitigate moisture, storm surge, and extreme weather impacts
II. Architectural Design Principles
1. Form Follows Climate
- Fluid, wavelike forms echo natural coastal topography while serving functional purposes
- Signature red circulation paths create intuitive wayfinding and memorable visitor journeys
- Transparent building envelope dissolves boundaries between architecture and landscape
2. Spatial Sequence
- Exterior ramp → Semi-covered platform → Interior galleries: seamless experiential transitions
- Panoramic glazing frames ocean vistas without compromising interior comfort
- Protected core spaces optimize thermal performance and acoustic quality
3. Public Engagement
- Generous circulation routes and accessible roof terraces encourage exploration
- Multi-level viewing platforms offer diverse perspectives of sea and sky
- Design prioritizes lingering over mere circulation
III. Program & Spatial Organization
Facilities
- Exhibition Galleries: Marine culture and contemporary art programming
- Multifunctional Forum: 300–500 seat flexible auditorium
- Public Amenities: Waterfront café and cultural bookshop
- Roof Observatory: 360° viewing platform
Building Area
Area (m²) Above Ground | 20,000 Below Ground | 12,000 Total GFA | 32,000
Underground levels accommodate technical systems, parking, and logistics infrastructure in compliance with Australian public building standards.
II. Architektonische Gestaltungsprinzipien
1. Form folgt Klima
- Fließende, wellenartige Formen spiegeln natürliche Küstentopographie wider und dienen funktionalen Zwecken
- Charakteristische rote Erschließungswege schaffen intuitive Orientierung und unvergessliche Besucherreisen
- Transparente Gebäudehülle löst Grenzen zwischen Architektur und Landschaft auf
2. Räumliche Abfolge
- Außenrampe → Halböffentliche Plattform → Innengalerien: nahtlose Übergänge im Erlebnis
- Panoramaverglasung rahmt Meerblicke ein, ohne den Innenkomfort zu beeinträchtigen
- Geschützte Kernbereiche optimieren thermische Leistung und akustische Qualität
3. Öffentliches Engagement
- Großzügige Erschließungswege und zugängliche Dachterrassen fördern Erkundung
- Mehrstufige Aussichtsplattformen bieten vielfältige Perspektiven auf Meer und Himmel
- Design priorisiert Verweilen über bloße Zirkulation
III. Programm & Räumliche Organisation
Einrichtungen
- Ausstellungsgalerien: Marine Kultur und zeitgenössische Kunstprogrammierung
- Multifunktionales Forum: Flexibles Auditorium mit 300–500 Sitzplätzen
- Öffentliche Annehmlichkeiten: Café am Wasser und Kulturbuchhandlung
- Dachobservatorium: 360°-Aussichtsplattform
Gebäudefläche
Fläche (m²) Oberirdisch | 20.000 Unterirdisch | 12.000 BGF gesamt | 32.000
Untergeschosse beherbergen technische Systeme, Parkplätze und Logistikinfrastruktur gemäß australischen Standards für öffentliche Gebäude.
IV. Strategie zur Gebäudeausrichtung
Solare Ausrichtung
- Hauptfassade nach Süden mit 10°–20° östlicher Rotation
- Optimiert Tageslichtnutzung bei gleichzeitiger Minimierung westlicher Sonneneinstrahlung
- Reduziert Blendung und Wärmeeintrag während der Nachmittagsstunden
Windstrategie
- Längsachse des Gebäudes in 30°–45° zu vorherrschenden Meereswinden positioniert
- Lenkt direkten Winddruck ab und reduziert Strukturlasten
- Senkt Baukosten bei gleichzeitiger Verbesserung des Nutzerkomforts
V. Designphilosophie
Dieses Projekt demonstriert, dass klimaresponsives Design und architektonischer Ausdruck sich nicht gegenseitig ausschließen. Durch passive Strategien—Beschattung, Reflexion, natürliche Belüftung—erreicht das Gebäude:
✓ Umweltleistung: Reduzierter Energieverbrauch und Betriebskosten
✓ Kulturelle Resonanz: Formensprache verwurzelt im Küstenkontext
✓ Öffentlicher Wert: Zugängliche, erlebnisorientierte Architektur im Dienst der Gemeinschaft
Ideale Typologie: Kulturzentren, Museen, maritime Kulturerbeeinrichtungen oder städtische Wahrzeichen in Küstenlagen.
Melbourne (Port-Phillip-Bucht), Australien
Projektstatus: Konzeptentwurf
IV. Site Orientation Strategy
Solar Orientation
- Primary facade faces south with 10°–20° eastern rotation
- Optimizes daylighting while minimizing western solar exposure
- Reduces glare and heat gain during afternoon hours
Wind Strategy
- Building's longitudinal axis positioned at 30°–45° to prevailing sea winds
- Deflects direct wind pressure, reducing structural loads
- Lowers construction costs while enhancing occupant comfort
V. Design Philosophy
This project demonstrates that climate-responsive design and architectural expression are not mutually exclusive. Through passive strategies—shading, reflection, natural ventilation—the building achieves:
✓ Environmental Performance: Reduced energy consumption and operational costs
✓ Cultural Resonance: Form language rooted in coastal context
✓ Public Value: Accessible, experiential architecture that serves the community
Ideal typology: Cultural centers, museums, maritime heritage facilities, or civic landmarks in coastal settings.
Melbourne (Port Phillip Bay), Australia
Project Status :Conceptual Design
Das Gebäude beeindruckt durch eine schwimmende Struktur und großzügige Dachflächen, die direktes Sonnenlicht reduzieren. Natürliche Belüftung und die reflektierende Wasseroberfläche sorgen für angenehme Temperaturen – ganz ohne zusätzliche Klimaanlage. Ein gelungenes Beispiel für passives, klimaangepasstes Design.
Die runde Form des Gebäudes schützt vor starken Winden im Hochgebirge, während die gestaffelten Dachringe die Schneelast ableiten. Die hochgedämmte Gebäudehülle speichert Wärme und sorgt für ein stabiles Raumklima – energieeffizient auch bei extremen Temperaturen.
Standort: Singapore ,in der Region Südostasien.
Gebäudefläche: Ca. 2.000 m².
Geschosszahl: Einstöckiger Panorama-Glasraum.
Konstruktionssystem: Schwimmende Stahlstruktur mit weitgespanntem Metalldach.
Nutzungsfunktion: Ausstellungshalle
Entwurfsphase
Natürliche Kühlung und energieeffizientes Design durch Wasser, Schatten und Gebäudeform.
Natural Cooling and Energy-Efficient Design through Water, Shade, and Building Form.
Die natürliche Verschattung und die Felsgrotte halten das Gebäude angenehm kühl, während der See mit seiner Verdunstungskühle die Temperaturen zusätzlich senkt. Die geschwungene Form des Gebäudes unterstützt die Luftzirkulation und sorgt für ein komfortables Raumklima – ganz ohne Klimaanlage.
Auf dem Dach erzeugt eine Photovoltaikanlage Strom, während die energieeffiziente Fassade den Energieverbrauch reduziert. Begrünte Wege schaffen ein angenehmes Mikroklima, und die Gebäudekubatur sorgt für viel Tageslicht und gute Belüftung – ein nachhaltiges Konzept für den dicht bebauten Stadtraum.
Standort: alpine Seenlandschaft
Gebäudefläche: Ca. 3000 m².
Geschosse: Drei oberirdische Ebenen, teilweise in den Fels integriert.
Konstruktionssystem: Stahlbetontragwerk, Felsumschließung, großflächige gebogene Glasfassaden.
Nutzung: Kulturzentrum in der Grott
Entwurfsphase
Snow Mountain Architecture: Warm and Safe Even at -30 °C
Bergarchitektur im Schnee: Wärmend und sicher bei -30 °C
Herausforderungen beim Hochgebäude-Design
Beim Bauen über 3000 m Seehöhe stehen drei große Herausforderungen im Winter bevor: schwere Schneelasten auf dem Dach, eisige Innenräume und Lawinengefahr. Herkömmliche Gebäude überstehen einen Winter oft nicht.
Unsere Lösung: Sichtbare Design-Intelligenz
Runde Pagodenform = Natürliche Schneeschutz-Systeme
Warum schmaler werdende Stockwerke? Schnee rutscht automatisch vom Dach, ohne das Gebäude zu belasten. Die runde Form leitet starken Wind seitlich ab und reduziert den Winddruck um 80 %. Dieses Design dient der Überlebensfähigkeit, nicht nur der Ästhetik.
Ringförmige Glasfenster = Gratis-Heizung
Große Glasfenster wirken tagsüber wie Solar-Kollektoren, speichern Sonnenwärme und halten Innenräume selbst bei -30 °C auf über 15 °C – ohne Heizkosten. Im Vergleich zu traditionellen Gebäuden können so 50 % Heizkosten eingespart werden.
Breiter Sockel, schmaler Dachbereich = Lawinensicherheit
Die Konstruktion wie ein Wackelpudding hat einen tiefen Schwerpunkt und ist stabil. Bei einer Lawine gleitet der Schnee an den Seiten vorbei, ohne direkt auf das Gebäude zu treffen.
Mehrstöckiges Design = Jede Ebene trägt selbständig
Jede Etage kann eine Schneelast von bis zu 5 m eigenständig tragen. Selbst wenn die oberste Etage vollständig bedeckt ist, bleibt das Gebäude stabil.
Geeignet für folgende Projekte:
- Skigebiet-Hotels – Komfort für Gäste, geringere Heizkosten für Betreiber
- Bergrestaurants mit Panoramablick – 360° Aussicht, warme Innenräume im Winter
- Hochland-Lodges – exzellente Isolierung und niedrige Betriebskosten
- Bergresorts – wind- und schneesicher, hohe Sicherheitsstandards
- Polarforschungsstationen – zuverlässig unter extremen Bedingungen
Challenges in High-Altitude Building Design
Building above 3,000 m elevation presents three major winter challenges: heavy snow loads on the roof, freezing indoor temperatures, and avalanche hazards. Conventional buildings often cannot withstand a full winter.
Our Solution: Visible Design Intelligence
Round Pagoda Shape = Natural Snow Protection System
Why taper each floor? Snow automatically slides off the roof, preventing excessive load on the building. The round structure also directs strong winds to the sides, reducing wind pressure by 80%. This design prioritizes survival, not just aesthetics.
Circular Glass Windows = Free Heating
Large ring-shaped windows act like solar collectors during the day, trapping sunlight and keeping indoor temperatures above 15 °C even when it’s -30 °C outside—without heating. Compared to traditional buildings, this can save up to 50 % on heating costs.
Wide Base, Narrow Top = Avalanche Safety
The design resembles a tumbler with a low, stable center of gravity. In case of an avalanche, snow slides around the sides instead of striking the building head-on.
Multi-Story Design = Each Floor Supports Independently
Each floor can independently withstand up to 5 m of snow. Even if the top floor is completely covered, the structure remains stable.
Ideal Projects for This Design:
- Ski Resort Hotels – Comfortable for guests and energy-efficient for operators
- Mountain View Restaurants – 360° panoramic views with warm interiors in winter
- Highland Lodges – Excellent insulation and low operational costs
- Mountain Resorts – Wind- and snow-resistant with high safety standards
- Polar Research Stations – Reliable in extreme conditions
Standort: Engelberg ,Alpenregion
Gebäudefläche: Ca. 3.500 m².
Geschosse: Vier oberirdische ringförmige Ebenen.
Konstruktionssystem: Stahlbetonkern mit hochwärmegedämmter Verbundhülle; verstärkte Dachstruktur für hohe Schneelasten.
Nutzung: Panorama-Hotel
Entwurfsphase
Sustainable Urban Design: Green Building and Low-Carbon Strategies
Nachhaltige Stadtgestaltung: Grünes Bauen und CO₂-arme Strategien
The project integrates green building principles and low-carbon operational strategies from the early design stage. Through the application of renewable energy, energy-efficient building envelopes, and ecological landscape systems, it creates a sustainable architectural model that balances economic value, social value, and environmental value, serving as a benchmark for future urban development.
Das Projekt integriert bereits in der Entwurfsphase Prinzipien des grünen Bauens sowie Strategien für einen kohlenstoffarmen Betrieb. Durch den Einsatz erneuerbarer Energien, energieeffizienter Gebäudehüllen und ökologischer Landschaftssysteme entsteht ein nachhaltiges Architekturmodell, das wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Mehrwert vereint und als Vorbild für die zukünftige Stadtentwicklung dient.
Standort: Peking,China
Gebäudefläche: Ca. 35.000 m².
Geschosse: 6–8 oberirdische Ebenen mit teilweiser abgesenkter Geschäftszone.
Konstruktionssystem: Stahltragwerk, doppelschalige Low-E-Glasfassade, Photovoltaik auf dem Dach.
Nutzung: Kommerzielles Mixed-Use-Gebäude
Entwurfsphase
Energieeffiziente Arkaden: Tageslichtnutzung und passive Klimastrategien im urbanen Umfeld
Energy-Efficient Arcades: Daylight Utilization and Passive Climate Strategies in Urban Environments
Großzügige Arkaden schaffen angenehm verschattete Übergangszonen, die direkte Sonneneinstrahlung reduzieren und den thermischen Komfort deutlich erhöhen. Die hohe, transparente Raumstruktur sorgt für viel natürliches Tageslicht und verringert den Bedarf an künstlicher Beleuchtung, wodurch eine passive, klimaangepasste Strategie im urbanen Umfeld unterstützt wird. Dank der südwestlichen Ausrichtung erhalten die Räume im Winter ausreichend Sonneneinstrahlung, was den Energieverbrauch für Heizung und Beleuchtung zusätzlich senkt.
Spacious arcades create pleasantly shaded transition zones, reducing direct sunlight and significantly enhancing thermal comfort. The tall, transparent interior structure allows abundant natural daylight, minimizing the need for artificial lighting and supporting a passive, climate-responsive strategy in the urban context. Thanks to the southwest orientation, the spaces receive ample winter sunlight, further reducing energy consumption for heating and lighting.
Standort: Berlin,Deutschland
Gebäudefläche: Ca. 5.000 m².
Geschosse: 2oberirdische Ebenen mit großvolumigem Innenraum.
Konstruktionssystem: Stahlbetontragwerk mit weitgespannten Arkaden und hochtransparenten Glasfassaden.
Nutzung:Kulturraum
Entwurfsphase
Der weit auskragende Dachabschluss schützt vor direkter Sonneneinstrahlung, während die Lage auf der Klippe natürliche Belüftung und Kühleffekte nutzt. Die transparente Glasfassade sorgt für viel Tageslicht – ein nachhaltiges, klimaangepasstes Design, das sich harmonisch in das extreme Gelände einfügt.
The wide overhanging roof protects against direct sunlight, while the cliff-top location takes advantage of natural ventilation and cooling effects. The transparent glass façade provides abundant daylight—a sustainable, climate-adapted design that integrates harmoniously into the extreme terrain.
Standort: Denver, Colorado
Gebäudefläche: Ca. 1050 m².
Geschosse: Ein oberirdisches Panorama-Geschoss.
Konstruktionssystem: Stahltragwerk, weit auskragende Plattform, vollverglaste Fassaden.
Nutzung: Konferenzraum
Entwurfsphase
Das Schloss im gemäßigten Stadtklima nutzt massive Außenwände, um Wärme zu speichern, während kleine Öffnungen Wärmeverluste reduzieren. Die Türme erzeugen einen Luftstrom, der das Gebäude auf natürliche Weise belüftet und so ein stabiles, angenehmes Innenklima das ganze Jahr über gewährleistet.
The castle, situated in a temperate urban climate, uses massive exterior walls to store heat, while small openings help reduce heat loss. The towers create an airflow that naturally ventilates the building, ensuring a stable and comfortable indoor climate throughout the year.
Standort: Berlin, Deutschland
Gebäudefläche: ca. 8.000 m²
Geschosse: 3 Ebenen + mehrere Türme
Konstruktion: Stahlbeton mit Steinverkleidung
Funktion: Kulturzentrum
Entwurfsphase